So lässt du einen Menschen los, der dir nicht guttut

Loslassen bedeutet nicht, aufzugeben, sondern dich selbst zu wählen

Wenn du hier gelandet bist, dann weißt du bestimmt, wie schwierig es sein kann, einen Menschen loszulassen, der dir wichtig ist. Paradoxerweise besonders dann, wenn dieser Mensch dir gleichzeitig nicht guttut. Wenn du eine toxische Beziehung loslassen möchtest, ist dies besonders schwer, weil hier viele unbewusste Muster und Prägungen mitspielen.

Doch wahres Loslassen ist ein Akt der Selbstachtung. Daher ist es umso frustrierender, wenn es manchmal einfach nicht gelingen will.

Um jemanden wirklich loszulassen, braucht es emotionale Arbeit, Wachstum und Transformation. Doch wenn du diesen Weg einmal gehst, wird es dir immer leichter fallen, dich von ungesunden Bindungen zu lösen. Und so wirst du Schritt für Schritt wieder zu dir selbst zurückzufinden.

Wenn du eine toxische Beziehung loslassen willst, fang mit deiner Selbstliebe an.
Loslassen fängt bei der eigenen Heilung an.

Heilung beginnt bei dir selbst, nicht beim anderen

Wenn wir jemanden lieben, ist es ganz natürlich, dass wir ihm auch helfen wollen, zu heilen und sich selbst zu entfalten. Doch genau dieses Bedürfnis sorgt dafür, dass wir oft zu lange an Menschen festklammern, die uns selbst nicht guttun. In der Hoffnung, dass der andere sich eines Tages ändert, gehen wir über unsere eigenen Grenzen und Bedürfnisse hinweg.

Doch Loslassen beginnt dort, wo du aufhörst, deine Energie nach außen zu richten. Heilung beginnt immer bei dir. Wenn du in deine eigene Stärke kommst, lässt du ungesunde Beziehungen von ganz alleine los. Toxisches Verhalten hat dann einfach keinen Raum mehr in deinem Leben.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der andere auch Heilung benötigt. Doch diese wird auch beim anderen erst einsetzen, wenn er oder sie den Impuls aus dem eigenen Inneren erhält. Und dazu braucht der andere vor allem eins: deine gesunden Grenzen und deine Selbstachtung.

Eine toxische Beziehung loslassen bedeutet zu akzeptieren was ist

Jemanden zu lieben heißt auch, an das Potenzial des anderen zu glauben. Es bedeutet auch, all das Licht, die Stärke und die Liebe zu sehen, die tief im anderen verborgen sind. Genauso wie du die Ängste und Wunden des anderen siehst. All das nährt die Hoffnung, der andere würde sich eines Tages ändern, wenn wir ihn oder sie nur geduldig genug lieben. Wir glauben an das, was sein könnte und übersehen das was ist.

Wirkliches Loslassen gelingt erst, wenn du akzeptierst, dass der andere vielleicht nie der Mensch wird, den du dir wünschst. Und genau diese Akzeptanz bringt Schmerz und Verlustangst mit sich, die wir selbst vermeiden wollen. An jemandem festzuhalten, der uns nicht guttut, ist manchmal weniger schmerzhaft, als sich der Erkenntnis zu stellen, dass der andere sich vielleicht niemals ändert. Oder dass wir ihn für immer verlieren könnten, wenn wir jetzt gehen.

Stell dich der Verlustangst

Wenn wir jemanden loslassen wollen, aber nicht können, liegt es oft am eigenen verdrängten Schmerz. Loslassen ist oft mit der Hoffnung verbunden, dass es uns möglichst schnell wieder gut geht, wenn wir nur den anderen Menschen losgelassen haben. Doch die eigene Verlustangst zu spüren ist der wichtigste Schritt.

Im Schmerz der Verlustangst liegen die eigenen verborgenen Muster versteckt. Und diese Muster haben dich überhaupt erst zu diesem Menschen geführt. Diese Muster haben dafür gesorgt, dass du deine Grenzen überschritten hast. Doch in dem Moment, wo du bereit bist, den anderen wirklich zu verlieren, bist du auch bereit deine eigenen ungesunden Muster loszulassen.

Und je mehr du diese Muster loslässt, desto leichter fällt es dir, den anderen loszulassen. Loslassen ist eine natürlich Konsequenz der eigenen Heilung. Und aus dieser neuen Stärke heraus kann anstelle von Ko-Abhängigkeit und toxischen Mustern auch die Liebe echt und wahrhaftig fließen.

Du möchtest eine toxische Beziehung loslassen?

Du kannst jemanden nicht loslassen? Mit meiner Blockadenlösung helfe ich dir, unbewusste Muster und Abhängigkeiten aufzulösen.

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